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Insight Blog

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Verkehr & Smart Mobility: Andreas Herrmann als Experte bei „Tagesspiegel Background“

Wie sieht die Mobilität von morgen aus? Das neue Format „Tagesspiegel Background Verkehr & Smart Mobility“ gibt täglich Antworten auf diese Frage. Dabei informiert der Tagesspiegel Entscheidungsträger in den relevanten Industrien täglich über neue Insights aus verschiedenen Blickwinkeln wie Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Einflussreiche Stimmen, die sich mit dem Verkehrssystem der Zukunft beschäftigen, kommen hierbei zu Wort, unter Anderen Andreas Herrmann.

Der Tagesspiegel Background stellt führende Köpfe der Mobilitätswende vor. Lesen Sie hier das Porträt zu Andreas Herrmann (Jana Kugoth, 04.08.2020):

Autonomes Fahren ist nicht nur ein Thema für Ingenieure und Maschinenbauer. Mit Robofahrzeugen und autonomen Shuttles beschäftigt sich auch Andreas Herrmann, Direktor am Institut für Customer Insight an der Universität St. Gallen. Dabei arbeitet er seit rund zehn Jahren eng mit Herstellern wie Audi, BMW, Mercedes, Porsche oder Volkswagen zusammen. 

„Was nach wie vor fehlt, sind Geschäftsmodelle, sodass sich mit geteilten, elektrischen und fahrerlosen Autos Geld verdienen lässt“, beobachtet Herrmann. Hier will der Professor und Betriebswirt ansetzen. Darüber hinaus untersucht der 55-Jährige, wie die Stadt der Zukunft und deren Infrastrukturen für die neue Mobilität aussehen könnte. Darum soll es auch bei dem von ihm mit konzipierten Weiterbildungsprogramm „Smart Mobility“ gehen, das im Herbst startet.

„Autonome und automatisierte Fahrzeuge sind sicherer, zuverlässiger und wirtschaftlicher als diejenigen, bei denen ein menschlicher Fahrer die Kontrolle inne hat“, sagt Herrmann, der nach seiner Promotion Anfang der 90er zunächst in der Marketingabteilung bei der VW-Tochter Audi arbeitete, bevor er 1996 zurück in die Wissenschaft wechselte. Aber auch Fahrassistenzsysteme können die Sicherheit bereits deutlich erhöhen, glaubt er.

Wissenschaft soll Autobranche bei ihrer Neuerfindung unterstützen

Dass die Entwicklung solcher Systeme deutlich länger dauert als anfangs gedacht, überrascht den Wissenschaftler nicht: „Das lässt sich bei allen neuen Technologien beobachten: Nach einer ersten Euphorie folgt die Ernüchterung. „Jetzt geht es mit Augenmaß und Vernunft weiter.“

Nach wie vor könne Europa im Rennen um den Zukunftsmarkt mit Roboshuttles mit den Wettbewerbern aus China, den USA und Israel mithalten. „Dafür brauchen wir allerdings endlich eine Harmonisierung der europäischen Rechtsprechung“, drängt Herrmann. Er begrüßt, dass die große Koalition in Berlin derzeit einen Gesetzentwurf erarbeitet, der fahrerloses Fahren ermöglichen soll. „Das könnte die Möglichkeit eröffnen, die Technologie endlich unter realen Bedingungen zu erproben.“ 

Die Vorbehalte in der Bevölkerung gegenüber fahrerlosen Shuttles seien nach wie vor allerdings groß, beobachtet der in der Schweiz lebende Deutsche, der regelmäßig nach Stockholm und London fliegt, um an dortigen Hochschulen Vorlesungen über diese Themen zu halten.
Für die Autonation Deutschland sei es besonders wichtig, vorne dabei zu sein, sagt Herrmann. „Die Mobilitätsindustrie hierzulande ist eine der größten weltweit, mit hunderttausenden von Jobs“, die es zu erhalten gelte. Die Branche stehe nun vor keiner geringeren Aufgabe, als sich „neu zu erfinden“. Dabei könne die Wissenschaft helfen.

Auch wenn Corona die Forschung und Innovation zunächst zurückwerfen werde, weil die Gelder in diesem Bereich gestrichen würden – „die Transformation lässt sich nicht aufhalten. Allein aus dem Grund, dass die Umweltkrise eine größere ist als die Coronakrise“, ist der Marathonläufer überzeugt, der vermutlich bis zum kommenden Jahr auf seinen nächsten Lauf warten muss. Der Berlin-Marathon, für den er sich angemeldet hatte, wurde wegen der Pandemie verschoben. Jana Kugoth

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