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platforms solve societal challenges

Publikation: Wie können wir mithilfe von digitalen Plattformen gesellschaftliche Herausforderungen adressieren?

KERNBOTSCHAFTEN

Was? Die Plattformökonomie verändert bestehende Organisationen, Handelsstrukturen, das Leben von Konsumenten, bestehende Machtverhältnisse auf dem Markt und Geschäftsmodelle.
Was soll‘s? Ein tiefgehendes Verständnis für die Merkmale der unterschiedlichen Plattformtypen ist notwendig, um Handlungsempfehlungen für Praktiker und öffentliche Entscheidungsträger abzuleiten.
Was nun? Unsere Forschung systematisiert die Merkmale und Unterschiede der drei Plattformtypen: Plattformen der privaten Wirtschaft, Plattformen der öffentlichen Hand sowie Hybride Plattformen- leitet daraus Handlungsempfehlungen ab.

Die Plattformökonomie gilt als gravierendste makroökonomische Veränderung seit der industriellen Revolution. Diese Entwicklung betrifft nicht nur Plattformen der privaten Wirtschaft (z.B. Booking.com), sondern greift auch in den Sektor der öffentlichen Hand über. Plattformen der öffentlichen Hand tauchen zunehmend in vielen Bereichen auf. Ein tiefgreifendes Verständnis für diese neue Art von Plattform ist notwendig, da sie vielversprechende Lösungsansätze für gravierende gesellschaftliche Herausforderungen, wie den demografischen Wandel, bieten. Der folgende Blogpost fasst die Haupterkenntnisse unserer Forschung zusammen. Die vollständige Publikation finden Sie unter diesem Link.

Die Plattformökonomie lebt von vielfältigen digitalen Möglichkeiten (Porter and Kramer 2011; Cusumano 2010) und gilt als gravierendste makroökonomische Veränderung seit der industriellen Revolution (Parker, Van Alstyne & Choudary 2016; Accenture 2016). Die Plattformökonomie verändert bestehende Marktstrukturen (Kenney & Zysman 2016) in Form von Onlineplattformen wie Uber, Booking.com, und AirBnb. Des Weiteren ändern sich die Machtverhältnisse auf dem Markt grundlegend (Cusumano, Kahl & Suarez 2008) durch eine verstärkte Konsumentenrolle (Izvercianu, Şeran & Branea 2014). Folglich könne neue Businessmodelle und spannende Interaktionsmöglichkeiten entstehen. Gleichzeitig geht diese gravierende Marktveränderung aber auch mit neuen Herausforderungen für Konsumenten, Praktiker und öffentliche Entscheidungsträger einher. Digitale Plattformlösungen finden wir nicht nur in der privaten Wirtschaft Uber, booking.com, Airbnb), sondern nun auch in Verantwortungsbereichen der öffentlichen Hand. Die zunehmend entstehenden Plattformen der öffentlichen Hand agieren im Verantwortungsbereich von öffentlichen Entscheidungsträgern und werden eingesetzt, um das Allgemeinwohl zu verbessern und Herausforderungen in der Gesellschaft, Umwelt, und Gesundheits- und Altenpolitik anzugehen.

Das Thema ist aufgrund verschiedener Aspekte forscherisch relevant:

Eine Vielzahl an Plattformen für verschiedenste Zwecke, gemanagt von unterschiedlichen Organisationen und einer Fülle an Businessmodellen entsteht. Gleichzeitig ist das Wissen über die unterschiedlichen Plattformtypen aufgrund der komplexen Plattformlandschaft noch begrenzt. Bisherige Forschung hat sich außerdem hauptsächlich auf Plattformen der privaten Wirtschaft konzentriert; wenig Wissen wurde über Plattformen der öffentlichen Hand generiert. Wir benötigen ein umfängliches Verständnis für die Merkmale und Unterschiede der Plattformtypen, um diese konzeptualisieren zu können.

Träger der öffentlichen Hand haben begonnen digitale Plattform als Teil ihrer Digitalisierungsstrategie einzusetzen (Fishenden & Thompson 2013; Brown et al. 2017). Bisher dienten online Lösungen eher der Informationsvermittlung, allerdings werden digitale Plattformen zunehmend eingesetzt, um Herausforderungen in den Bereichen Gesellschaft, Umwelt-, Asyl- und Gesundheitspolitik, sowie der Altenpflege anzugehen. Da bisher wenig Wissen über Plattformen der öffentlichen Hand generiert wurde, ist diese Forschungsrichtung besonders spannend.

Unsere Forschung konzeptualisiert drei Plattformtypen, 1) Plattformen der privaten Wirtschaft, 2) Plattformen der öffentlichen Hand und 3) Hybride Plattformen (Ottlewski & Gollnhofer 2019).

  1. Plattformen der privaten Wirtschaft operieren im privaten Sektor und verfolgen Profitziele (Perren & Kozinets 2018; Ottlewski & Gollnhofer 2019) wie beispielsweise Booking.com, Airbnb und Uber.
  2. Plattformen der öffentlichen Hand operieren im öffentlichen Sektor, verfolgen keine Profitziele und adressieren Herausforderungen in der Gesellschaft, Umwelt etc. (Ottlewski & Gollnhofer 2019); beispielsweise Plattformen zur Hebammenvermittlung, oder zur WG-Gründung zwischen Senioren und Studenten.
  3. Hybride Plattformen werden von privaten Trägern gesponsert, operieren aber in Verantwortungsbereichen des öffentlichen Sektors; beispielsweise Plattformen als Teil der CSR Aktivitäten von Unternehmen oder als Kooperation mit Angeboten der öffentlichen Hand (Ottlewski & Gollnhofer 2019, p.20).

Unsere Forschung beleuchtet weiterhin die Hauptmerkmale und Unterschiede der Plattformtypen basierend auf fünf Kriterien: Plattforminitiator, Ziele, Beispielindustrien, Businessmodelle und Herausforderungen.

Basierend auf unseren Erkenntnissen empfehlen wir folgendes:

  • Wir benötigen ein umfängliches Verständnis für die Merkmale und Unterschiede der Plattformtypen, um von Best Practices lernen zu können und sie erfolgreich zu entwickeln und managen (Ottlewski & Gollnhofer 2019).
  • Entscheidungsträger der öffentlichen Hand sollten erwägen Plattformen als zusätzliches Instrument einzusetzen, um Herausforderungen anzugehen. Bürger werden durch Plattformlösungen miteinander verbunden, öffentliche Gelder werden eigespart, und Kooperationen mit der privaten Wirtschaft erzielen möglicherweise Synergieeffekte. Allerdings sollte auch bedacht werden, dass Plattformlösungen eventuell nicht von Bürgern angenommen werden, oder gesetzliche/steuerliche Grauzonen Risiken bürgen (Ottlewski & Gollnhofer 2019).
  • Für Anbieter der privaten Wirtschaft könnten hybride Plattformen im Bereich der öffentlichen Hand neue Geschäftsfelder und Businessmodelle eröffnen (Ottlewski & Gollnhofer 2019).

Weitere Informationen über unsere Forschung:

Referenzen:

  • Accenture (2016): The Technology Vision 2016 – People First: The Primacy of People in a Digital Age. Accenture, 1–70.
  • Brown, A. / Fishenden, J. / Thompson, M. / Venters, W. (2017): Appraising the impact and role of platform models and Government as a Platform (GaaP) in UK Government public service reform: towards a Platform Assessment Framework (PAF). Government Information Quarterly.
  • Cusumano, M. A. / Kahl, S. J. / Suarez, F. F. (2008): Services, industry evolution, and the competitive strategies of product firms. Academy of Management Journal, 51(2), 315–334.
  • Cusumano, M. (2010): Technology strategy and management: the evolution of platform thinking. Communications of the ACM, 53(1), p. 32. doi: 10.1145/1629175.1629189.
  • Fishenden, J. / Thompson, M. (2013): Digital government, open architecture, and innovation: why public sector IT will never be the same again. Journal of Public Administration Research and Theory, 23(4), pp. 977-1004.
  • Izvercianu, M. / Şeran, S. A. / Branea, A.-M. (2014): Prosumer-oriented value co-creation strategies for tomorrow’s urban management. Procedia – Social and Behavioral Sciences, 124, pp. 149–156.
  • Kenney, M. / Zysman, J. (2016): The rise of the platform economy. Issues in Science and Technology, 32(3), pp. 61–69.
  • Ottlewski, L., Gollnhofer, J.F., 2019. Private and Public Sector Platforms: Characteristics and Differences, in Marketing Review St. Gallen (02/2019).
  • Parker, G. G. / Van Alstyne, M. W. / Choudary, S. P. (2016): Platform revolution: How networked markets are transforming the economy – and how to make them work for you. WW Norton & Company.
  • Porter, M.E. / Kramer, M. R. (2011): Creating shared value. Harvard Business Review, 89(1–2).

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