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Möge der Purpose mit Dir sein!

Im Zuge des dritten und letzten Workshops des Konsortium Purpose 2018 wurden entscheidende Stellhebel für die Gestaltung eines purpose-orientierten Arbeitsumfelds identifiziert.

Mithilfe der Auswertung einer umfassenden Datenerhebung wurde der Purpose Status quo der teilnehmenden Organisationen weiter geschärft und ein Metamodell für die Einordnung bisheriger und zukünftiger Initiativen entwickelt. Dabei wurde ersichtlich, dass die Teilnehmer seit Beginn des Konsortium Purpose unbewusst Projekte initiiert haben, die das individuelle Streben nach Purpose bei der Arbeit unterstützen. Dies unterstreicht die Rolle von Purpose als grundlegendes Handlungsbewusstsein und verdeutlicht die Wichtigkeit eines ausgeprägten Purpose-Verständnisses aller Entscheidungsträger.

Zu neuen Lösungsansätzen inspiriert wurden die Teilnehmer durch Karsta Goetze (W.L. Gore & Associates), Hermann Arnold (Haufe-umantis), Dominic Veken (Purpose Experte, BCG BrightHouse) und Jürgen Bock (Purpose Experte, ehemals Otto Group).

In Ihrem Impulsvortrag schilderte Karsta Goetze, Personalverantwortliche bei W.L. Gore & Associates, dass ihre Organisation das individuelle Streben nach Purpose unter anderem dadurch unterstützt, dass jeder Mitarbeiter Anteile am Unternehmen hält und einen “Sponsor” für die persönliche, stärkenorientierte Weiterentwicklung zugewiesen bekommt. Zudem werden Entscheidungen grundsätzlich “knowledge-based” getroffen und nicht gemäss der jeweiligen hierarchischen Stellung.

Hermann Arnold, Mitgründer und Verwaltungsratspräsident beim progressiven, Schweizer Unternehmen Haufe-umantis, berichtete von einigen spannenden organisationalen Experimenten für die Gestaltung eines purpose-orientierten Arbeitsumfeld. Als erfolgreich erwiesen hat sich dort vor allem, dass alle Führungskräfte von der Belegschaft auf Zeit gewählt werden und nach einer “Legislaturperiode“ auch teilweise wieder gerne auf die Mitarbeiterebene zurückkehren. Sogar Hermann Arnold selbst hat als ehemaliger CEO zeitweise unter seinem Nachfolger gearbeitet.

Als Unternehmensphilosoph, Buchautor und langjähriger Purpose-Berater hat Dominic Veken zahlreiche spannende Erfahrungen gesammelt und in seinem inspirierenden Vortrag verdeutlicht, dass Organisationen ihren eigenen Purpose entdecken und definieren müssen. Dieser dient als Nordstern, hilft dabei die richtigen Leute zu gewinnen und verleiht allen Initiativen den notwendigen Schub.

Jürgen Bock war viele Jahre in verantwortlichen Positionen bei der Otto Group und wird heute vom Manager Magazin auch als Experte für Unternehmenskultur bezeichnet. In seinem Beitrag verdeutlichte er vor allem den Einfluss der persönlichen Haltung auf das eigene Purpose-Empfinden. Zudem vergleicht er die Purpose-Orientierung in Organisationen mit einer menschenorientierten Herangehensweise, die individuelle Fähigkeiten und Bedürfnisse in den Vordergrund stellt.

Was ist das Konsortium Purpose?

Das Konsortium Purpose stellt sich der in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz immer wichtiger werdenden Sinnfrage. Ausgewählte Organisationen erhalten im Konsortium Purpose eine Plattform für einen interdisziplinären Austausch und können gemeinsam Wege für die Gestaltung eines purpose-orientierten Arbeitsumfelds entwickeln. Im Zuge des bisherigen Prozesses ist es gelungen, entscheidende Barrieren zu identifizieren, welche die heutige Sinnstiftung und Potentialentfaltung in Organisationen erschweren. Gleichzeitig wurden die teilnehmenden Organisationen durch unterschiedliche Impulsgeber zu neuen, sinnstiftenden Organisationsansätzen inspiriert und entwickeln nun eigene, sinnstiftende Lösungen. Initiiert wurde das erste Konsortium Purpose Anfang 2018 im Rahmen der Dissertation von Maximilian Strecker bei Prof. Dr. Wolfgang Jenewein vom Institut für Customer Insight.

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